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03.02.2021 | Gudrun Zobel ist MAV-Mitglied und Beauftragte für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in der DASI Berlin und ein wertvoller Teil unserer Gemeinschaft.

gz mav

Gudrun Zobel

Wenn ein Mensch in der DASI Berlin mit seinen gut 250 Mitarbeitenden allen bekannt ist, dann ist dies Gudrun Zobel. Seit 2000 ist Sie in der Verwaltung tätig. Die energische Frau, die einen auch mal mit dem für Berlin ungewohntem „Grüß Gott!“ begrüßt, ist nicht nur durch Ihr Arbeitsfeld gut in der gesamten Organisation vernetzt. Es ist auch ihr persönliches Anliegen da zu sein…

Als Beauftragte für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz kommt kein*e Mitarbeiter*in in der DASI Berlin an ihr vorbei, aber auch als langjähriges Mitglied der MAV ist sie sehr präsent und für die Kolleg*innen da. Sie bleibt dabei aber auch immer einfach sie selbst, die klar aber wertschätzend ihre Meinung und Grenzen darlegt. Leider geht Gudrun Zobel Ende 2021 in ihren wohlverdienten Ruhestand. Sie wird der Organisation mit ihrer offenen und authentischen Art definitiv fehlen.

Guten Morgen, Gudrun, wie geht’s Dir?

Gut, viel zu tun und ich bin heute im Homeoffice. Aber da kann ich einfach auch mal abarbeiten.

Was siehst Du als Deine Aufgaben in der DASI Berlin?

Für mich ist ein zentrales wichtiges Element mit unseren Mitarbeitenden im Gespräch zu bleiben, und ihnen auch das Gefühl zu geben, ihnen hört jemand zu und hat ein ehrliches Interesse für ihre Belange. Das ist für mich als Mitglied der MAV genauso wichtig, wie für meine Aufgaben im Gesundheitsschutz. Und dann arbeiten wir gemeinsam daran Brücken zu bauen und gemeinsam Lösungswege zu finden. Meine Aufgabe ist es aber auch, andere Sichtweisen auf Probleme zu geben. Manchmal sieht man nur seine Seite und dann braucht es die andere Sicht, um Sachverhalte besser zu verstehen.

Was macht für Dich eine gute Zusammenarbeit aus?

Einander zugewandt zuhören – Wir müssen andere wahr- und ernstnehmen, in dem, was  sie sagen. Dazu gehört auch, sich von alten Mustern verabschieden zu können. Alles fängt damit an, dass wir uns zuhören und gegenseitig unsere Gedanken und Bedenken aufnehmen. Für mich selber heißt das auch, dass ich mich auch mal zurücknehme. Denn für mich sollte die Lösung für alle im Vordergrund stehen und diese sollte von allen getragen werden können. Meine Aufgabe ist dabei aber auch, an die Prozesse zu erinnern, zu fragen, wie es damit steht – zu erinnern, dass wir Umstände verändern wollten.

Habt Ihr Rituale, die Euch als Team verbinden?

Seit vielen Jahren treffen wir uns in der 3. Etage der Geschäftsstelle und trinken gemeinsam mittags einen Espresso. Das sind vielleicht fünf Minuten am Tag, wo man alles unterbricht und zusammen kommt und kurz innehält. Dann stehen wir alle in der engen Küche und reden über Gott und die Welt – halt was uns gerade beschäftigt. Nur durch Corona haben wir es abstandssicher in den großen Flur verlegt. Das hilft ungemein, auch für neue Kolleg*innen. Ich habe das Gefühl, sie kommen schneller an und man hat gleich etwas, was einen verbindet. Es gibt auch ehemalige Kolleg*innen, die sich genau an diese täglichen fünf Minuten gerne zurückerinnern. Die Espressokanne ist ein Erbstück des ehemaligen Besitzers, damit das schöne Ritual auch nach seiner Pensionierung weitergeführt werden konnte.

Wie wichtig ist für Dich mit unseren Mitarbeitenden in Verbindung zu bleiben?

Ich empfinde es für mich als Privileg, dass ich in alle Bereiche der DASI Berlin, die sehr unterschiedlich in ihrem Arbeitsfeld sind, Einblick habe und mit den Menschen vernetzt bin. Das hilft mir, zwischen den einzelnen zu vermitteln und ich weiß, was die einzelnen Bereiche beschäftigt.

 

Interview mit Lydia Garrels / Öffentlichkeitsarbeit