Pikler-Pädagogik

„Jedes Kind braucht seinen Fähigkeiten entsprechend angemessenen Raum; allerdings immer groß genug, den nächsten Entwicklungsschritt zuzulassen.“ Emmi Pikler

Seit 2007 entwickeln wir unser Konzept nach den Grundprinzipien von Emmi Pikler (1902-1984) weiter. Die ungarische Kinderärztin vertrat die Ansicht, dass jedes Kind sein eigenes Zeitmaß der Entwicklung hat. Seine Autonomie, Individualität und Persönlichkeit könne sich am besten entfalten, wenn es sich möglichst selbstständig einwickeln darf. Aufgabe der Erwachsenen sei es, dem Kind Geborgenheit in sicheren, stabilen Beziehungen zu vermitteln und seine Umgebung so zu gestalten, dass das Kleinkind entsprechend seinem individuellen Entwicklungsstand selbstständig aktiv werden könne.

Die praktische Umsetzung der pädagogischen Ideen von Emmi Pikler gliedert sich in drei Hauptbereiche:

  1. Der eigene Rhythmus des Kindes wird respektiert.
  2. Die Eigeninitiative des Kindes steht im Mittelpunkt des Interesses. Der Rahmen ist so gestaltet, dass das Kind sich selbstständig beschäftigen kann und zu Erfolgserlebnissen kommt.
  3. Die Eigenverantwortlichkeit für sein Tun und seine Bewegung wird dem Kind in jeder Situation ermöglicht.

Die Grundlage für alles Tun ist eine stabile emotionale Beziehung.

Unseren gemeinsam erarbeiteten pädagogischen Standpunkt, dass Kinder durch eigenes Ausprobieren lernen, Dinge anfassen müssen, ihre Funktion erleben, ihre Größe, ihr Gewicht, ihre Beziehungen zueinander erfahren sowie über Versuch und Irrtum zu Erfahrungen zu kommen, können wir durch die Anwendung der Pikler-Pädagogik ausbauen. Eine Bewegungsbaustelle mit Hengstenberggeräten  - nach der Bewegungspädagogik von Elfriede Hengstenberg - unterstützt die Kinder, sich selbst auszuprobieren und Erfahrungen zu sammeln.

Bildergalerie

Hengstenber BaustelleHengstenberggeraet